Konzert_Jul_12

Konzert 12. Juli 2026
19 Uhr

Die beiden Flötistinnen Sonja Kanno-Landoll und Angelika Kuen-Durando und der Cellist Dimitris Pekas möchten Sie zu einer musikalischen Reise einladen, im Reisegepäck haben sie vorwiegend die spielerische Fröhlichkeit und das tänzerische Vergnügen des Barocks dabei.               

Programm

 

Musikalischer Streifzug durch das barocke „Europa“

Triosonaten für zwei Querflöten und Violoncello

 

Marco Uccellini (1603-1680)

Hochzeit der Henne und des Kuckucks

Allegro moderato

 

Michel de La Barre (1675-1745)

Suite e-moll

Prélude, Gavotte I und II, Menuet I und II,

Passacaille

  

Henry Purcell (1659-1695) 

Trio

Prelude, Symphony und Aria

 

Antonio Vivaldi (1678-1741)

La Follia g-moll

Adagio, Andante, Allegro…

 

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Trio C-Dur

Grave, Vivace, Andante,

Xantippe, Lucretia, Corinna, 

Clelia, Dido

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Triosonate G-Dur BWV 1039

Adagio, Allegro ma non presto,

Adagio e piano, Presto                                                                  

 

Pressetext

Pressetext zu 

Musikalischer Streifzug durch das barocke Europa

Triosonaten für zwei Querflöten und Violoncello

 

Die beiden Flötistinnen Sonja Kanno-Landoll und Angelika Kuen-Durando und der Cellist Dimitris Pekas möchten Sie zu einer musikalischen Reise einladen, im Reisegepäck haben sie vorwiegend die spielerische Fröhlichkeit und das tänzerische Vergnügen des Barocks dabei.

Die Reise nimmt ihren Lauf zu Beginn dieser Epoche in Modena, im heutigen Italien, mit einer Hochzeit von Henne und Kuckuck des Komponisten Uccellini. Danach geht es an den Hofe Ludwig des 14., mit einer Tanz-Suite von de La Barre, die vielleicht in Versailles getanzt, sicherlich aber dort gehört worden war.

Im Hochbarock hatte Henry Purcell in London seine Symphonien komponiert.

Vivaldis „verrückte“ Variationen über „La follia“ zeigt virtuose Spielereien des Spätbarocks. Ebenso wie Telemanns Trio-Sonate, in der er die einzelnen Sätze verschiedenen Frauennamen der griechischen wie römischen Mythologie zuordnet, zum Beispiel Xantippe oder Dido.

Das Ziel der Reise ist in Köthen bei Johann Sebastian Bach mit seiner Trio-Sonate in G-Dur erreicht. 

Wir laden herzlich ein, sich auf einem musikalischen-barocken Weg überraschen zu lassen. 

 

Einige Pressestimmen zu den Musizierenden:

..Jubelton der beiden Flötistinnen und dem rasanten, facettenreichen Cellospiel…

..sichere Balance zwischen Ruhe und Kraft.

..eng verwobenes und zugleich frei atmendes Zusammenspiel..

 

Sonja Kanno-Landoll studierte Querflöte mit den Abschlüssen Orchestermusik und Musikerziehung an der Hochschule für Musik in Saarbrücken und Alte Musik mit Hauptfach Traversflöte am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg. Es folgten Meisterkurse bei Aurèle Nicolet, Peter Thalheimer, Ruth Wentorf, Barthold Kuijken u.a. Seit 1992 ist sie als freiberufliche Musiklehrerin tätig. Sie musiziert regelmäßig mit dem Akademischen Orchester Freiburg und der Elztalsinfonietta. Sie hat als Solistin Aufnahmen beim Saarländischen Rundfunk eingespielt und an Aufnahmen für das Saarländische Fernsehen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Kaiserslautern mitgewirkt. Daneben konzertiert sie mit wechselnden Besetzungen in Ensembles und Orchestern mit historischen Instrumenten, wobei ihr besonders die Interpretation entsprechend der historischen Aufführungspraxis wichtig ist. Konzertreisen führten sie nach Russland, Italien und Ägypten.

Angelika Kuen-Durando studierte bei Renate Greiss an der Hochschule für Musik in Karlsruhe Flöte. Anschließend erhielt sie bei Conrad Klemm am Konservatorium in Winterthur die Konzertreife. Zugleich besuchte sie aktiv Meisterkurse in Nizza bei Andras Adorjan und Alain Marion, um im Anschluss bei André Jaunet in Zürich weitere wichtige Impulse zu erhalten. Als Partnerin in verschiedenen Kammermusik-Ensembles trat sie bei Konzerten im In- und Europäischen Ausland auf, außerdem Rundfunkaufnahmen beim SWF. Sie unterrichtete Flöte und Kammermusik an der Musikschule Nördlicher Breisgau.

Begleitend interessierte sie sich immer wieder über den Zusammenhang von ganzheitlicher Körperarbeit und Musizieren, was sie zu langjähriger Praxis in Alexandertechnik u.a. bei Margret Goldie in London ,sowie einer Ausbildung in Dispokinesis bei Dr. Claudia Schade brachte.

Dimitris Pekas wurde in Griechenland geboren und ist in einer musikalischen Familie aufgewachsen. Mit 5 Jahren begann er mit dem Cello Unterricht unter Dimitrios Patras. Mit 17 Jahren studierte er am National Conservatoire von Nord Griechenland unter R. Baltas, wo er dann mit Auszeichnung seine Studien abschloss. Von 2005 bis 2011 studierte er an der Musikhochschule Freiburg unter Adriana Contino. Er hat an Seminaren und Meisterkursen bei János Starker, Jèrôme Pernoo, Xenia Jankovich, D. Polyzoidis und anderen teilgenommen. Dimitris Pekas wirkt bei Theaterproduktionen mit, unter anderem auch bei der Performance Odyssee von Ingeborg Waldherr mit Gastspielen in Padua, Hannover und Basel. Seit 2018 unterrichtet er an der Musikschule Nördlicher Breisgau Violoncello.

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